Samstag, 25. Juni 2016

Orientation Camp

Gestrandet in Nonthaburi

Von Montag bis Freitag verbrachten wir die Tage in einem Hotel in Nonthaburi, welches direkt neben Bangkok liegt. Von der ganzen Welt gesprochen waren wir 13 Austauschschüler, davon einer aus Japan, eine aus der Schweiz, einer aus Amerika, einer aus Frankreich und letztendlich 9 aus Deutschland. Wir haben uns alle wirklich super verstanden. Wir teilten unsere Ängste und unsere Freude über Thailand, unsere Gastfamilien und was alles so auf uns zukommen mag. Wir hatten drei Betreuerinnen - Pii Pad, Pii Kay und Fai. Pii Pad und Pii Kay haben uns viel über die Kultur gelehrt, wie wir zu essen haben, wie wir unseren Respekt zeigen, etc. Fai war vor zwei Jahren mit YFU für ein Jahr in Schweden und hat uns viel unterstützt. 
Das Hotel hatte einen riesigen Pool. Und wenn ich riesig sage, meine ich auch riesig. Er war umgeben von Palmen und überall waren Steinbänke und Liegen und was das Herz begehrt. Wir waren jeden Abend im Pool, was dazu führte, dass wir nun alle von Moskitos zerstochen wurden, doch es hat sich mehr als gelohnt. 
Im Hotel kamen wir außerdem erstmals in Kontakt mit thailändischem Essen. Es gibt Unmengen an Früchten, die es in Deutschland nicht gibt. Alle sind sehr süß und es gab bisher keine Frucht, die ich nicht mochte. Die Bananen dort sind zum Beispiel viel kleiner und schmecken wesentlich süßer. Es gab zu jeder Tageszeit Reis und immer mit einer scharfen Beilage. Entweder man mochte es nicht, oder man wusste noch nicht so Recht, ob man es nun mag oder nicht. Das kommt aber davon, dass es so extrem anders ist. Keine einzige Speise ähnelt die der deutschen. Und wenn doch, schmeckt sie komplett anders. 
Wir sind als Gruppe sehr zusammengewachsen und waren sehr traurig, dass wir uns am Samstag trennen mussten. Aber wir wussten, wofür wir das taten. Und wir wussten, wir werden uns alle wiedersehen. Auch, wenn wir dieses fantastische Hotel vermissen werden.
- Kim

  
  

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