Montag, 20. März 2017

Das Glück im Süden

Endyearcamp Part 2 - Kho Mook

'Hier könnte ich auch leben, wenn wir nicht so einen hohen Standard gewöhnt wären und uns Kleinigkeiten total genügen würden. Die Leute hier leben im Paradies.'
- Mira

Der Flug in den Süden zog sich nur so dahin. Ich denke, wir flogen ungefähr 2 Stunden. Am Flughafen angekommen, holten uns wieder zwei Vans ab und mein Van verrieb sich die Zeit mit Musik. Beim ersten Resort blieben wir eine Nacht. Hier teilte ich mir ein Zimmer mit Anne-Sophie und Miri, doch die Zimmer waren wirklich gewöhnungsbedürftig. Gerade hatten wir uns an den Luxus gewöhnt, wurden wir direkt in ein Haus mit einer Menge Ameisen, Käfer und anderen Dingen gesteckt. Ja, sogar eine Kakerlake versteckte sich hinter unseren Schrank. Wir haben uns also viel Mühe, unser Zimmer so gut wie möglich zu meiden. 
Das Resort lag direkt an einem Fluss. Als wir uns alle eingerichtet hatten, zogen wir uns auch schon die Badeklamotten an und stapften zur Badestelle. In den Fluss zu kommen war erstmal gar nicht so einfach, weil der Grund des Flusses mit Steinen übersät war und wir aufpassen mussten, wo wir hintraten, doch im Allgemeinen tat diese Abkühlung wirklich gut. Wir haben früh gemerkt, wie anders die Luft im Süden war. Sie war einerseits heißer, aber auch feuchter und man sah sofort an all den grünen Palmen und Bäumen, dass es hier auch viel mehr regnete als im Norden.
Nach der Abkühlung aßen wir und zogen uns dann langsam zurück. Miri und ich setzten uns zusammen auf eine Bank, es war schon ziemlich dunkel und nur ein paar Lichter waren an und es war so schön, mal wieder offen mit jemanden über alles reden zu können, der einen versteht. Und auch das hat mir wieder gezeigt, wie viel Glück ich habe, solche Freunde zu haben.
Als die Nachtruhe eintrat, gingen auch wir ins Bett. Wenn man von den ganzen Viechern absah, hatten wir wirklich gut geschlafen und als der Wecker klingelte, wollte sich niemand so richtig bewegen. Aber es gab Frühstück und sich zu dritt ein Bad zu teilen, ist nochmal schwerer, als zu zweit, daher beeilten wir uns, so gut es nur ging. Als erstes stand die Kayak Tour an. Nach dem misslungenen Raften war ich ziemlich skeptisch, doch es stellte sich als eine der besten Dinge heraus, die wir im ganzen Camp gemacht haben. 
Miri und ich teilten uns ein Kayak. Das Schöne war, dass wir ganz alleine fahren durften, ohne irgendeinen Staff. Ich setzte mich zuerst nach hinten und hatte somit auch das Ruder in der Hand. Nun, ich muss schon sagen, ich war nicht schlecht. Gut aber auch nicht. Die Stromschnellen waren ab und zu ziemlich stark und in der Eile vergaß ich öfter mal, so links und rechts war, sodass Miri von vorne schrie 'RECHTS PADDELN, RECHTS' und ich zurück schrie 'WO IST RECHTS?!?!'
Ja, es war schon ganz lustig, und an der ersten Badestelle tauschten wir dann auch die Positionen. Miri stellte sich als richtiger Profi heraus und ich als ziemlich hysterischer Dirigent. Jedoch entspannte ich mich nach einer Weile, weil ich merkte, dass Miri alles im Griff hatte. So waren wir immer ganz vorne mit unserem Boot mit dabei. Danke Miri.
Um ehrlich zu sein, tauschten wir auch nicht mehr zurück. Miri fuhr also die 5km Fluss fast ganz alleine, während ich die Aussicht genoss. Da der Fluss durch den Regenwald floss, gab es wirklich viel zu sehen. Einmal sahen wir eine wirklich riesige Schlange von einem Ast hängen, was ziemlich tropisch aussah. Miri machte ihren Job gut und ich tat nichts. Was eine tolle Fahrt!
Leider gingen die 5km schneller vorbei, als gedacht und noch am selben Tag mussten wir das Resort verlassen. Also packten wir alle unsere Sachen und setzten uns wieder in den Van. Die Fahrt dauerte ein bisschen, doch als wir auf einmal das Meer sehen konnten x hielt uns nichts mehr auf unseren Plätzen. Unser nächstes Resort lag auf einer Insel, die wir nur mit dem Boot erreichen konnten. Also wurden wir in zwei Boote aufgeteilt, luden unsere Koffer um und schon ging's los. Zur Insel, die Kho Mook heißt, fuhren wir ungefähr eine halbe Stunde. Als wir im Pier ankamen, trauten wir unseren Augen kaum. Überall waren Palmen und die Leute fuhren ausschließlich mit Mopeds herum. Doch als wir vom Pier ins Wasser schauten, bekamen wir erstmal einen kleinen Schock - unglaublich dicke Seeigel waren da an den Pfosten des Steges im Wasser. So große Seeigel mit solch riesigen Stacheln hatte ich noch nie zuvor gesehen. Ein Mann erklärte uns, dass dieser Teil der Insel und des Strandes nicht zum Baden vorhergesehen ist, sondern eher zum fischen für die Bewohner. Zu den Seeigeln wollte sowieso niemand.
Wieder teilten wir unsere Zimmer auf und ich bezog wieder eins mit Anne-Sophie und Miri. Wir hatten ein kleines Häuschen mit einem relativ großem Zimmer und auch das Bad war wirklich schön. Es war schon später Nachmittag und P'Pad erklärte uns, dass wir abends zu einem anderen Strand fahren würden, um uns den Sonnenuntergang anzusehen. Gesagt, getan. Doch um ein bisschen ins Inselgefühl zu kommen, zog mein Zimmer sich Kleider an. Ja, ihr habt gehört, ich hatte ein Kleid an. Und zugegeben, zuerst fühlte ich mich sehr unwohl, doch die anderen schafften es, mich zu überzeugen, es dann doch anzulassen. Als wir aufbrachen, kamen Mopedtaxen, mit Beiwagen, wo ungefähr drei Personen drauf sitzen konnten, also nahm ich meine Mädels und die Fahrt war super schön und mal wieder fühlten wir und so frei.
Als wir den Strand dann erreichten, liefen wir nur so aufs Wasser zu. Der Himmel und das Meer waren wirklich atemberaubend, sodass wir unglaublich viele Fotos machten. Ich kann wirklich nicht beschreiben, was das für ein Gefühl war, nach draußen zu schauen und so viel zu sehen. Aber ich wusste auf einmal wieder, warum ich Thailand als mein Austauschland gewählt habe.
Es wurde dunkel und wir gingen was essen. Bei allen war die Stimmung einfach nur super, sodass wir unglaublich viel lachten und uns Geschichten erzählten, Bilder machten und lachen mussten, weil irgendjemand auf dem Bild komisch guckt. Doch am nächsten Tag hatten wir viel vor und P'Pad schickte uns ins Bett. Zu dritt kuschelten wir uns also in unser Doppelbett, doch am nächsten Morgen stand ich relativ früh auf, da Jakob mich am Vorabend gefragt hatte, ob ich mit ihm joggen gehen wollen würde. 
Wie sich herausstellte, war das ein Fehler. Es endete damit, dass er den Strand auf und ab lief und ich.. zuschaute. Und ihn auslachte. Mir wurde wieder klar, dass ich in Deutschland einiges aufzuholen habe. Früh fuhren wir los mit den Booten und ja, wir fuhren 1 1/2 Stunden zu einem Schnorchelplatz. Es war lange, aber es hatte sich gelohnt, denn wir schnorchelten in einem der schönsten Korallenriffe in ganz Thailand. Das Wasser war unglaublich klar und man konnte so viele Fische sehen, sowie Nemos und Doris. Wenn man aufschaute, sah man diese Inseln im Hintergrund und wenn man wieder hinabschaute, war das eine völlig andere Welt und alles, was einem so durch den Kopf spukte, fühlte sich plötzlich ganz klein an.
Wir stiegen wieder in die Boote und fuhren zu einem anderen Schnorchelplatz, wo wir im Prinzip nochmal das Selbe taten, wie davor. Doch den nächsten Stopp machten wir an einer Insel, Koh Rok. Und diese Insel war eine absolute Postkarteninsel. Das Wasser unendlich klar und kristallblau. Überall Palmen und Schaukeln, die von den Bäumen hingen. Es war ein Traum. Und genau so stelle ich mir ein Paradies vor. 
Wir aßen erst eine Kleinigkeit, dann hielt uns nichts mehr und wir stürmten nur so ins Wasser. Es war unglaublich und unsere Freude war grenzenlos. Wir warten uns gegenseitig um, machten Bilder, Wasserkämpfe und lachten, lachten, lachten. Manchmal findet das Glück einen auch selbst.
Nach einer Stunde stapften wir zurück zum Boot und fuhren zum nächsten Schnorchelplatz, wo es ziemlich viele Fische gab. Jedoch merkten wir, wie die Strömung immer stärker wurde und wir schon echt Probleme damit hatten, dagegen anzuschwimmen. Jakob tauchte nach Muscheln, die einfach unglaublich aussahen. Doch irgendwann rief der Bootsmann, dass wir wieder in die Boote klettern sollten aufgrund der starken Strömung und allmählich merkten wir auch, wie uns die Kräfte verließen.

Doch als wir im Boot saßen auf den Weg zurück zum Resort, merkten wir noch was ganz anderes. Ein leichtes Brennen auf der Haut. Ich wusste sofort, dass das nichts Gutes heißen konnte. Und ich behielt Recht. Innerhalb von Sekunden sah ich aus wie eine Krabbe. Sonnenbrand im Gesicht, an den Waden, Oberschenkeln, doch am Schlimmsten traf es mich auf den Armen. Nach 1 1/2 Stunden Rückfahrt stürmte ich nur so aus dem Boot, rannte in unser Zimmer und duschte eine ziemlich lange Zeit ziemlich kalt, aber da war schon alles zu spät. Die Haut brannte wie verrückt. Und ich war nicht die Einzige, sondern alle hatten etwas abbekommen. Miri hatte es richtig am Rücken und an den Schultern erwischt, Anne-Sophie am Nacken, andere eher im Gesicht oder auch am Nacken. Doch wen hatte es am Schlimmsten getroffen? Natürlich die, die am weißesten war. Wir mussten uns also damit abfinden, dass wir diese Nacht kaum schlafen konnten, denn egal, wie man sich hinlegte, irgendwas brannte. Und am nächsten Tag sah es kein Stück besser aus. Doch trotzdem stiegen wir wieder in die Boote, auf zur nächsten Insel. Wir machten wieder einen Schnorchelstopp, doch dieses mal schickte ich die anderen vor und fragte, ob es irgendwas besonderes zu sehen gab, und da das Wasser eher trüber war, blieb ich im Boot und machte von außen Fotos, um meine Haut ein wenig zu schonen. Doch sobald jemand sagte, dass es etwas besonderes gab, sprang ich mit ins Wasser. Zum Beispiel gab es eine Stelle, wo wir mit Toast die Fische anlocken konnten und auf einmal ein ganzer Schwarm an deinem Toast in der Hand reißt. Das war schon ziemlich cool! Wieder machten wir einen Stopp an einer paradiesischen Insel und wieder badeten wir, machten Bilder und freuten uns unseres Lebens.
Doch genauso schnell wie am Vortag stiegen wir auch wieder ins Boot und dann kam ein weiteres Highlight des Tages - der Emerald Cave. Es ist ein bisschen schwer, das zu beschreiben. Auf jeden Fall fuhren wir nah an einen Felsen heran, wo auch die Strömung sehr stark war und sahen, dass es einen Wassereingang im Felsen gab. Also sprangen wir alle aus dem Boot und hielten uns aneinander fest, dann gingen wir in die Höhle rein. Mir war ein bisschen bange, denn ich hatte viel zu viele Filme über solche Höhlen gesehen. Das Wasser sah aus wie Jade, es leuchtete hellgrün. Oben an den Wänden hingen ein paar Fledermäuse, wo mich jemand drauf aufmerksam machte - und dann plötzlich war da ein Ausgang. Man konnte einen kleinen Mini Strand sehen, der von den Felsen außenherum eingeschlossen war, es sah aus wie eine Bucht. Wir blieben die ganze Zeit im Wasser und schauten uns um. Es sah wirklich unglaublich aus. Das Wasser war ein bisschen kälter, aber angenehm kalt und da, wo der Sand war, standen ein paar Palmen, bevor sie an den Felsen endeten. Ich denke, wir blieben dort für 20 Minuten, dann schwammen wir zurück zu den Booten und es ging zurück zum Resort, wo wir einen kleinen Nachtstrand besuchten, wo man eine Menge Krebse sah. Sogar einen großen toten Kugelfisch sahen wir im Strand liegen, aber am coolsten war, wie schnell die Krebse über den Sand huschten. Wir fuhren wieder zum Resort.. Und dann begann es.
Die Nacht, die alles verändern sollte.
Ich werde nicht genau erklären, wie genau das alles angefangen hat und wer auf die Idee kam und so weiter. Aber wir fanden auf einmal, dass und ein bisschen Bier ganz gut tun würde. Gerade, wo wir mal wieder unter Deutschen waren. Genau darüber nachgedacht haben wir nicht, wir waren einfach eine Gruppe, hatten ein bisschen Spaß und dann noch drei Flaschen Bier, die wir uns mit 8 Personen teilten.
Dass uns jemand erwischen könnte, daran hatten wir nie gedacht. Aber so kam es. Und es brach ein riesen Chaos aus. P'Pad, die uns hinstellte, als wären wir Biester, gab uns Reiseverbot, setzte uns auf die schwarze Liste und rief all unsere Gastfamilien an, benachrichtigte YFU Deutschland und hat möglicherweise auch noch Angela Merkel angerufen. Eine Person von uns muss am Donnerstag nach Hause fliegen.
Wegen einem Bier.
Zuerst sagte uns das Wesen, das wir nun den Teufel nennen, dass diejenigen, die etwas getrunken hatten, von der morgigen Aktivität ausgeschlossen werden würden, was uns insgeheim nicht viel ausmachte, denn wir sollten nur angeln gehen. Am nächsten Tag sagte sie jedoch, dass wir gehen könnten, wenn wir wollten. Ein Viertel von uns ging. Der Rest barrikadierte sich in unser Zimmer. Ich gehörte dazu. 
Ich telefonierte lange mit meiner Mama aus Deutschland, welche uns verstand und dem Teufel eine Mail schrieb. Dank meiner Mama also kann ich doch mit Miri nach Phuket fliegen, also wurde das Reiseverbot auf eine Woche gekürzt. Einen Haken daran gab es jedoch, denn mir wurden 15 Sozialstunden aufgebrummt. Sie nannte es 'Social Community Service'. Wie genau ich das machen soll, weiß ich noch nicht genau, jedoch muss ich während meiner restlichen Zeit 15 Stunden etwas für die Gesellschaft tun. 
Hallelujah.
Aber immerhin darf ich mit Miri nach Phuket und dafür war ich sehr dankbar. Alle meine Freunde bedankten sich bei meiner Mama, welche noch ein bisschen mit uns telefonierte. Ebenfalls gingen wir zum Laden gegenüber des Resorts und kauften alles, was wir greifen konnten, Chips, Mangos, Kekse, ein bisschen Schokolade und auch Nudeln, machten es uns in unserem Zimmer gemütlich, aßen und schauten Filme. Es war an sich ein wirklich schöner Vormittag. Als die anderen dann vom Angeln wieder kamen, fuhren wir nochmal alle zusammen zum Strand und aßen Pizza. Ich denke, das war ungefähr alles vom Tag. 
Wir bekamen noch Zeit, unsere Sachen zu packen, aßen Abendessen und gingen schlafen, luden am nächsten Tag unser Gepäck wieder in die Boote und fuhren zurück zum Festland, wo ein Van auf uns wartete, in den wir uns reinquetschen mussten. Mittag aßen wir in einem guten Restaurant in der Nähe des Flughafens und mit ein bisschen Verspätung kam dann der Flug nach Bangkok.
In Bangkok hieß es Abschied nehmen. Einige von ihnen würde ich nie wieder sehen, andere wieder in Deutschland und andere nochmal während meiner Thailandzeit. Wir hatten eine unglaubliche Zeit und sind mehr als nur eine Gruppe, sondern eine kleine YFU Familie. 
Meine Gastmama holte mich ab und nachdem ich mich ein paar mal entschuldigt hatte und ihr alles erklärt hatte, fühlte sich alles wie vorher an. Das Endcamp war eine der besten Erfahrungen, die ich hier in Thailand machen konnte und dass Glück manchmal nur so auf einen zu rennen kann, hätte ich nie für möglich gehalten. Mein Herz habe ich zumindest auf dieser Insel gelassen.
Und ich werde nie vergessen, was diese Zeit mir gegeben hat.
- Kim

Sonntag, 19. März 2017

Die Freiheit im Norden

Enyearcamp Part 1 - Ciang Mai

'Wie viel kostet denn so ein Elefant?'
- so ziemlich jeder

Am 6 März war es dann soweit - endlich begann das ewig erwartete YFU Camp. Wie sehr wir uns alle schon auf dieses Camp gefreut hatten, ist nicht zu beschreiben. Um 5:30 fuhr ich mit meiner Gastmama und Ohm schon zum Flughafen, wo wir viel zu früh ankamen. Natürlich war noch niemand von den anderen zu sehen, sodass wir erstmal essen gingen und dann einfach ein bisschen warteten und viel redeten. Doch schon bald bekam ich einen Anruf von Miri, wo ich denn sei? Nachdem ich eine ziemlich ungenaue Beschreibung von meinem Standort abgegeben habe und wir uns dann endlich sahen, gab es erstmal eine endlos lange Knuddelaktion - wie sehr ich das vermisst hatte! Es war so schön, alle wiederzusehen. Ich stellte meinen Freunden erstmal meine Gastmama vor, die dann sagte, wir sollen erstmal was essen gehen, sodass wir zu Subway gingen, um Frühstück zu essen (mein zweites an diesem Tag). 
Irgendwann trafen dann auch mal unsere Betreuer ein, sodass ich mich von meiner Gastfamilie verabschiedete und wir alle eincheckten. Es gab so viel zu erzählen. Und viel zu viel zu besprechen. Doch im Flugzeug hatte ich das Pech, neben P'Pad zu sitzen, unserer Hauptbetreuerin. Doch mit Musik in den Ohren verging der Flug ziemlich schnell. Am Flughafen in Chiang Mai warteten dann zwei Vans auf uns, die uns zum Elefantencamp brwchten, wo eir die erstem drei Tage verbringen sollten. Als wir dort ankamen, wurden uns erstmal unsere Häuser gezeigt. Es gab jeweils ein Haus für vier Leute, jedoch in zwei Zimmer unterteilt, sodass ich mit Miri ein Zimmer bezog. Es waren schöne Zimmer, viel schöner, als ich sie erwartet hatte. Dann gingen wir erstmal raus und Mira, Miri, Finn und ich machten ein paar Bilder von uns und der Umgebung. Von unseren Häusern aus konnten wir sogar den Platz der Elefanten sehen! Doch es wurde langsam Abend und auf den Plan stand, dass wir selbst kochen sollten. Also teilten wir uns in Gruppen auf - Miri, Jakob, Taka (Austauschschüler aus Japan) und ich bildeten eine Gruppe und machten süß saures Gemüse. Eigentlich war das nur Schnibbelarbeit, doch trotzdem dauerte es am längsten. Insgesamt gab es abends also von uns das Gemüse, eie andere Gruppe machte Curryhühnchen und noch eine andere machte Frühlingsrollen - nach einer langen Reise waren wir sehr glücklich darüber. 
Bevor wir in unsere Zimmer gehen konnten, durften wir die Elefanten füttern gehen. Mit den Staffs gingen wir also auf den Platz und fütterten sie mit etwas Bambus ähnlichem. Es war schon krass, so großen Tieren so nah zu sein und zu merken, wie jeder so seinen eigenen Charakter hatte. Zum Beispiel hasste der eine Elefant es, vor anderen Leuten zu essen, sodass wir ihn in Ruhe lassen mussten. Nun. Wie bei manchen Menschen.
Nach den Elefanten gingen wir in unsere Zimmer und machten uns bettfertig. Miri und ich hatten eine Menge zu erzählen und redeten bis spät in die Nacht. Doch auf einmal hörten wir es nebenan schreien. Prompt hörten unsere Gespräche auf und wir lauschten, was es dadrüben gab.. Doch es stellte sich schnell heraus, dass da irgendein Insekt durchs Nebenzimmer flog. Nun, von schlafen war da nicht die Rede. Also verbrachten wir die Zeit, dieses Vieh aus Miras und Finns Zimmer zu kriegen, was schwerer war, als gedacht. So endete also der erste Tag - schon ziemlich aufregend und ziemlich glücklich.
Um 6 Uhr oder früher wachten wir auf, denn morgens sollten wir die Elefanten säubern. Dazu gehörte, den Mist wegzuräumen und die Elefanten abzuspritzen. Jakob, Miri und ich bildeten ein super Team, sodass alles ganz schnell ging. Kurz darauf gab es Frühstück und wir sollten schonmal in die Elefantenklamotten steigen, denn an diesem Tag begann unsere Trackingtour, wo jeder auf seinen eigenen Elefanten ritt. Ziemlich aufgeregt waren wir, als wir nach dem Frühstück zu den Elefanten runtergingen und sie erstmal fütterten. Welcher würde meiner sein? Ich hab mir schon ausgemalt, dass ich unbedingt einen etwas kleineren wollte, da ich selbst ja nun nicht die Größte bin. Als eir zugeteilt wurden, zeigte der Staff grinsend auf mich und dann auf meinen Elefanten.. ich glaube, es war einer der Größten. Ein bisschen mulmig wurde mir schon, als ich so langsam auf dieses riesige Tier zuging. Der Zuständige meines Elefanten ließ meinen Elefanten, der Bu Naam hieß, dann hinknien, sodass ich mich aufs Bein stellen und dann hinaufschwingen konnte. Ehe ich mich versah, stand Bu Naam auch schon auf und ging ganz heiter los. Holla die Waldfee. Man muss schon sagen, ich hatte eine schöne Aussicht von dort oben. Doch in den ersten paar Minuten musste ich mich sehr darauf konzentrieren, nicht hleich wieder herunterzufallen, da ich noch nicht so richtig drauf hatte, wie man sich hinsetzen musste, wo man seine Beine hinmachen sollte und so weiter. Dazu war es noch irre schaukelig. Doch es kam ein kurzer Abschnitt, wo wir hinuntersteigen sollten und wieder aufsteigen sollten, als wir einen Fluss überqueren mussten, und ab diesem Part fühlte ich mich da oben super wohl. Wir sind auf einen ziemlich steilen Berg gestiegen und man fühlte sich, als ob man an drr Spitze der Welt angelangt wäre. 
Als wir auf dem Berg waren, machten wir einen Stopp, um zu essen. Bei diesem Stopp gab es so etwas wie eine Schlammloch, wo wir unsere Gesichter und Haut mit dem Schlamm einrieben, da dieser sehr gut sein sollte. Ebenso badeten zwei der Elefanten darin und wir seiften sie nochmal mit dem Schlamm ein, da dies ihnen sehr gut tun sollte. Und ja, man hat ihnen angesehen, wie sehr sie dies genossen hatten. Das hat auch alles ziemlich Spaß gemacht, bis es dann wieder auf die Elefanten ging und ich sah, welchen Elefanten wir gerade mit viel Vergnügen eingeseift hatten. Vor mir stand nämlich eine total verdreckte und glitschige Bu Naam. Man konnte ihr ihr Lächeln regelrecht ansehen. Als ich den Zuständigen fragte, ob ich da wirklich raufkönne, grinste er mich an und sagte 'Na klar!'. Ich hatte ihn für ein paar Sekunden wirklich vertraut. Bis ich mich auf Bu Naam raufsetzte. Und es einen steilen Berg hinunterging. Und ich mich mit beiden Händen und mit aller Kraft festhalten musste, um nicht vorne herunter zu rutschen. Was ein Erlebnis. Zuhause bitte nicht nachmachen.
Wir kamen wieder zu dem Fluss, wo Badezeit anstand. Also setzten unsere Elefanten uns ab und sprangen vergnügt ins Wasser. Ich befreute Bu Naam erstmal vom Schlamm und auch unsere Gesichter wuschen wir. Dann fing der große Spaß an, wo wir uns alle gegenseitig nass machten und die Elefanten us mit ihren Rüsseln nass spritzten, wir uns gegenseitig umwarfen und nur noch lachten, bis alles weh tat. Wir konnten uns sogar auf die Rüssel der Elefanten setzen und es wurden Bilder und Videos von uns gemacht. Bei Miri und mir sah das schon ziemlich elegant aus, wie wir auf den Rüsseln in die Luft schwangen.. doch auf die Landung war ich nicht vorbereitet gewesen, sodass ich einen kräftigen Bauchklatscher in den Fluss machte. Natürlich gibts das auf Video, also einfach bei mir melden.
Gegen 16 Uhr waren wir zurück im Camp und nutzten die Zeit, um zu duschen und uns wieder einigermaßen sauber zu fühlen. Abends gab es eine kleine Geschichtsstunde von einem Staff im Camp, der Amerikaner ist und sich einen Elefanten hier gekauft hatte und dann in Thailand blieb. Es war schön, mal soetwas zu hören, aber wir waren alle sehr müde und hungrig und gingen nach dem Abendessen auch sofort ins Bett.
Der letzte volle Tag im Elefantencamp begann ebenfalls früh, da wir den örtlichen Markt morgens besuchten. An diesem Markt konnte man einige Menschen aus den Bergstämmen treffen. Ihr habt wahrscheinlich schonmal diese Frauen gesehen, die ganz viele Ringe um den Hals tragen, sodass der Hals total gestreckt wird? Frauen von diesem Stamm konnten wir auf den Markt sehen. Jedoch war es ein bisschen gruselig, um ehrlich zu sein.
Nach dem Markt gab es Frühstück und dann ging es zur Babyelefantenaufzuchtsstation. Ich setzte mich mit ein paar Leuten in die Ladefläche eines Pick Ups, und schon ging es los. Ich finde es immer wieder so traurig, dass dies in Deutschland nicht erlaubt ist, denn solche koeinen Dinge können einen immer so glücklich machen.
An der Station angekommen, sahen wir sofort die kleinen Elefanten und konnten sie auch füttern. Es gab einen, der nur 3 Monate alt war, und dieser war natürlich das Highlight. Es war schon ziemlich süß, die Elefanten so herumspielen zu sehen. Wir machten eine Menge Bilder und gingen dann mit der Familie in den Dschungel, wo sie wieder ein bisschen herumtollten, doch wir blieben nur kurz und gingen dann wieder zurück, um im Schlamm mit ihnen zu baden. Eigentlich machten wir das den ganzen Tag lang, also gibt es davon nicht wahnsinnig viel zu erzählen. Es war auf jeden Fall echt süß, sich sowas mal anzuschauen und auch, wie die Mitarbeiter mit den Elefanten umgingen und wie stark die Verbindung zu Mensch und Tier war. Mit dem Pick Up ging es dann auch sieder zurück und wir duschten wieder und hatten ein bisschen Zeit, zu packen. So endete auch der letzte Tag im Elefantencamp und am nächsten Tag reisten wir ab. Wir bekamen alle ein T-Shirt und eine Auszeichnung, packten unsere Koffer in den Van und fuhren los. Bevor wir in die Stadt Chiang Mai fuhren, machten wir einen Stopp irgendwo im Nirgendwo, wo wir erstmal aßen und dann raften gingen. Ich hatte hohe Ansprüche, denn ich war früher schonmal mit meiner Familie in Österreich raften und das war so unglaublich, daher freute ich mich maßlos darauf.
Ich hatte mich geirrt.
Zu viert gingen wir in ein Schlauchboot, Miri, Jakob, Lena und ich. Bei uns war ein Staff, der lenkte und uns ab und zu Anweisungen gab. Der Staff tat mir einfach nur leid, weil ihm kaum jemand so richtig zuhörte. Dazu kam, dass im Moment Sommer ist und der Wasserspiegel ziemlich weit unten lag, sprich - es war kaum Wasser im Fluss. Und eine Menge Menge großer Steine. Glaubt mir, wir hingen an jedem fest. Es war eher nervig als lustig muss ich ehrlich gestehen, aber als wir endlich durch waren, machten wir noch eine Wasserschlacht, die das dann alles wieder gutmachte.
Endlich ging es nach Chiang Mai. Wir hatten ein wundervolles Resort und wieder ging ich mit Miri in ein Zimmer. Es war einfsch unglaublich schön und es gab sogar einen Pool! Da wir ein bisschen Zeit zum entspannen hatten, legten Miri, Anne-Sophie (Austauschschülerin aus Belgien) und ich uns auf die Liegen am Pool. Abends fuhren wir dann zu einem Nachtmarkt, wo es unglaublich tolle Dinge gab. Wir hatten ziemlich viel Zeit zum herumlaufen und zum Essen. Ich ging mit Jakob, Miri, Lena, Anne-Sophie, Jakob und Taka herum, wir sind einfach so eine Gruppe geworden. Das erste, was wir entdeckten, war ein Burgerladen. Holla, war der gut. Wir aßen uns da also ziemlich satt, bevor wir shoppen gingen. Das shoppen kit 6 Leuten stellte sich als ein bisschen anstrengend heraus. Taka verloren wir sogar einmal, doch nach einigen Telefonaten fanden wir ihn wieder. Wir fingen auch langsam an, etwas für Freunde und Familie in Deutschland zu kaufen, denn viel Zeit bleibt uns in Thailand ja nicht mehr. 
Im Allgemeinen war es ein sehr schöner Abend und wir genossen es immer sehr, herumzubummeln. Denn als Gruppe macht es viel mehr Spaß und es muss ja auch jemand da sein, der berät!
Doch abends im Resort angekommen, waren wir auch ziemlich kaputt. Doch wir mussten wieder früh hoch, da nun Sightseeing im Programm stand. Als erstes fuhren wir also zum Wahrzeichen in Chiang Mai, um Bilder zu machen. Es war einfach nur eine Mauer, aber nun gut. Danach fuhren wir zu einen der berühmtesten Tempel in Chiang Mai, um zu beten. Das war irgendwie ein schönes Gefühl, denn trotzdessen, dass viele von und keine Religion haben, haben wir uns alle vor Buddha hingesetzt, leise ein Gebet für uns im Kopf angestimmt und die drei Verbeugungen gemacht, wie man das nunmal so tut. 9 Monate Thailand hat uns zu viel mehr gemacht, als wir aussehen.
Nach diesem Tempel fuhren wir zu eniem Tempel, der auf einem Berg liegt und wo man ziemlich viele Treppen hochlaufen musste. Auf den Berg fuhren wir mit dem Auto, so weit wir nur konnten, bis wie die Tempelanlage erreichten und wir also mit dem Aufstieg begangen, ziemlich mühsam. Doch der Ausblick war wunderschön und auch alles drumherum. An diesem Tag war irgendwas besonderes, und ein Mönch beschmiss die Leute mit eingepackten Geldstücken, die für Glück stehen. Miri und ich konnten ziemlich viele auffangen, worauf wir dehr stolz waren. Uns blieb jedoch nur eine halbe Stunde in diesem Tempel, denn unser Programm war sehr strikt. Also liefen wir wieder hinunter, setzten uns in den Van und fuhren zu einer Art Museum.. um ehrlich zu sein, kann ich nicht sagen, was das genau war. Aber wir haben da Erdbeeren gekauft. Und andere Sachen konnten wir da auch shoppen. Also waren wir eher bummeln, als uns irgendwas anzuschauen. 
Wir fuhren wieder ins Resort und da kam es - DIY Activity. Der größte Scheiß, den wir hier gemacht haben. Also, bevor ich davon erzähle, muss ich berichten, dass wir uns am Tag davor für eine Thai Massage angemeldet haben - endlich, nach all der Zeit! Und P'Pad hatte gesagt, dass diejenigen, die als erste mit der Activity fertig waren, zur Thai Massage gehen konnten. DIY Activity heißt, dass wir uns selbst ein Souvenir machen sollten, etwas, was uns jemand beibringt. Wir waren ja so oder so schon ziemlich skeptisch darüber.. Aber als wir dann sahen, was das war, war das fast schon beleidigend.
Ein Pappstern. Der noch nicht mal schön war.
Schon als die Lehrerin dieses Ding zeigte, wurde uns klar, dass es jetzt nur auf Schnelligkeit ankommt, wer zuerst zur Thai Massage kommt. Also brachte sie es uns bei, und schon ging das stürmen los, das Schreien nach der Schere und nach dem Kleber, das 'WARUM FÄLLT DAS AUSEINANDER' und wilde Flüche. Ja, so richtig bei der Sache waren wir nicht. Und die Ergebnisse waren katastrophal. Miris Stern hatte ein fettes Loch in der Mitte (sorry Miri, aber ich finde das bis heute noch lustig:D) und meiner.. naja, schön ist was anderes. Aber es hatte sich gelohnt, denn Miri, Jakob, Anne-Sophie und ich waren die ersten, die auf der Massageliege lagen. Unsere Masseure kamen ein bisschen zu spät. Aber es war echt schön und wirklich entspannend. Zugegeben, am nächsten Tag hatte ich blaue Flecke und ab und zu dachte ich, dass sie mich eher einrenken will, vor allem als sie jeden einzelnen Finger einzeln langzog und jeder knackte, aber gut. Es hat was gebracht! Die Rückenschmerzen, die ich vorher hatte, waren weg. Und meine Arme fühlten sich an wie Gummi. 
Abends fuhren wir zu einem traditionellen Thaiabendessen mit Musik und Tanzshow. Es gab kleine Kissen auf den Boden, und das Essen stand auf dem Boden in der Mitte. Die Atmosphäre war einfach nur super und die Tänze waren dehr interessant. Es war endlich mal was wirklich traditionelles und jeder einzelne von uns fand das einfach nur super. Auch das Essen war ziemlich gut. Wir kamen spät ins Resort und wollten eigentlich nur in unsere Betten kippen, jedoch mussten wir unsere Wäsche in den Waschmaschinen waschen und ja.. da gab es ein paar Probleme, da unsere Waschmaschine wohl ein paar Probleme mit der Zeit hatte. Zumindest kamen wir um 0:30 Uhr ins Bett. Super. 
Dies war ziemlich ungünstig, da wir am letzten Tag in Chiang Mai den höchsten Berg Thailands besteigen wollten und um 6:30 Uhr losfuhren. Wir fuhren zum höchsten Punkt des Berges mit dem Van, den Rest mussten wir laufen. Wir liefen durch den Regenwald und sahen sogar einen Wasserfall, mussten immer weiter die Treppen raufsteigen, bis der Wald auf einmal endete und man diesen unglaublichen Ausblick sah.. unglaublich. Das war das Gefühl von Freiheit. Ich kann das wirklich nicht richtig beschreiben, aber alle Sorgen waren auf einmal vergessen und man schaute auf diese ungoaubliche Kulisse. Natürlich haben wir tausende Bilder gemacht. Und dann gings auch schon wieder zurück. Es war wikrlich eines meiner Highlights in Chiang Mai. Nach dem Auftsieg hatten wir natürlich Hunger, sodass wir essen gingen. Und dann ging es mit dem Van auch schon zurück ins Resort, doch da es unser letzter Abend war, wollten wir wieder einen Nachtmarkt besuchen, die Walking Street. Eine Straße, die so 1-2k lang ist, wo überall Straßenstände zusehen sind. 
Ich ging mit Anne-Sophie, Lena und Miri los und das erste, was wir taten, war, uns einen Shake und einen Crêpe zu kaufen. Das war, wie sich herausstellte, ein Fehler, denn nach kurzer Zeit wurde mir unglaublich schlecht. Also so richtig übel. Anfangs ging ich nich mit den anderen munter weiter shoppen, aber je öfter ich stehen blieb und je mehr Essen ich roch, desto schlimmer wurde es. Da ich wusste, dass Jakob und Taka nicht shoppen sind und ich Angst hatte, die Mädels aufzuhalten, rief ich Jakob an, der mir erzählte, ich könne zu ihnen kommen, sie hätten nichts großes mehr vor. Also ging ich zu den beiden, und ich merkte, wie Taka sich darüber freute. Es war total lustig mit den beiden. Da das Takas letzter Tag mit uns war, da das japanische Austauschprogramm früher endete als unseres, kauften wir mit ihm ein Tuch für seine japanische Mama. Außerdem gingen wir an Schießstände, wo Taka mir ein kleines Plüschtier schoss. Es war wirklich echt schön, ein bisschen herumzublödeln und sich niczt nur aufs Shoppen zu konzentrieren, sondern auch auf die ganzen Sachen um einen herum zu achten. Spät abends fuhren eir nach Hause und mir gings schon viel besser. Es war unser letzter Abend mit Taka und wir setzten uns nochmal alle zusammen, um ihm einige Dinge zu sagen, ihm ein unterschriebenes T-Shirt von YFU zu geben und eifnach nochmal richtig zu knuddeln. Er würde mir echt fehlen. Das wusste ich an jenem Abend.
Und als es am nächsten Morgen zum Flughafen ging, mit all unseren Erlebnissen mit uns und dieser Verbindung, die Austauschschüler zueinander hsben, kullerten schon ein paar Tränen. Taka stieg in ein anderes Flugzeug als wir. Sein Abenteuer Thailand war zu Ende.
Und für uns, die restlichen 12, ging es weiter ins nächste Abenteuer. Denn nachdem wir die Freiheit des Nordens erkundet hatten, unvergessliche Tage hatten, sollten wir das Glück des Südens finden dürfen. 
Und das taten wir.
- Kim