'Wie viel kostet denn so ein Elefant?'
- so ziemlich jeder
Am 6 März war es dann soweit - endlich begann das ewig erwartete YFU Camp. Wie sehr wir uns alle schon auf dieses Camp gefreut hatten, ist nicht zu beschreiben. Um 5:30 fuhr ich mit meiner Gastmama und Ohm schon zum Flughafen, wo wir viel zu früh ankamen. Natürlich war noch niemand von den anderen zu sehen, sodass wir erstmal essen gingen und dann einfach ein bisschen warteten und viel redeten. Doch schon bald bekam ich einen Anruf von Miri, wo ich denn sei? Nachdem ich eine ziemlich ungenaue Beschreibung von meinem Standort abgegeben habe und wir uns dann endlich sahen, gab es erstmal eine endlos lange Knuddelaktion - wie sehr ich das vermisst hatte! Es war so schön, alle wiederzusehen. Ich stellte meinen Freunden erstmal meine Gastmama vor, die dann sagte, wir sollen erstmal was essen gehen, sodass wir zu Subway gingen, um Frühstück zu essen (mein zweites an diesem Tag).
Irgendwann trafen dann auch mal unsere Betreuer ein, sodass ich mich von meiner Gastfamilie verabschiedete und wir alle eincheckten. Es gab so viel zu erzählen. Und viel zu viel zu besprechen. Doch im Flugzeug hatte ich das Pech, neben P'Pad zu sitzen, unserer Hauptbetreuerin. Doch mit Musik in den Ohren verging der Flug ziemlich schnell. Am Flughafen in Chiang Mai warteten dann zwei Vans auf uns, die uns zum Elefantencamp brwchten, wo eir die erstem drei Tage verbringen sollten. Als wir dort ankamen, wurden uns erstmal unsere Häuser gezeigt. Es gab jeweils ein Haus für vier Leute, jedoch in zwei Zimmer unterteilt, sodass ich mit Miri ein Zimmer bezog. Es waren schöne Zimmer, viel schöner, als ich sie erwartet hatte. Dann gingen wir erstmal raus und Mira, Miri, Finn und ich machten ein paar Bilder von uns und der Umgebung. Von unseren Häusern aus konnten wir sogar den Platz der Elefanten sehen! Doch es wurde langsam Abend und auf den Plan stand, dass wir selbst kochen sollten. Also teilten wir uns in Gruppen auf - Miri, Jakob, Taka (Austauschschüler aus Japan) und ich bildeten eine Gruppe und machten süß saures Gemüse. Eigentlich war das nur Schnibbelarbeit, doch trotzdem dauerte es am längsten. Insgesamt gab es abends also von uns das Gemüse, eie andere Gruppe machte Curryhühnchen und noch eine andere machte Frühlingsrollen - nach einer langen Reise waren wir sehr glücklich darüber.
Bevor wir in unsere Zimmer gehen konnten, durften wir die Elefanten füttern gehen. Mit den Staffs gingen wir also auf den Platz und fütterten sie mit etwas Bambus ähnlichem. Es war schon krass, so großen Tieren so nah zu sein und zu merken, wie jeder so seinen eigenen Charakter hatte. Zum Beispiel hasste der eine Elefant es, vor anderen Leuten zu essen, sodass wir ihn in Ruhe lassen mussten. Nun. Wie bei manchen Menschen.
Nach den Elefanten gingen wir in unsere Zimmer und machten uns bettfertig. Miri und ich hatten eine Menge zu erzählen und redeten bis spät in die Nacht. Doch auf einmal hörten wir es nebenan schreien. Prompt hörten unsere Gespräche auf und wir lauschten, was es dadrüben gab.. Doch es stellte sich schnell heraus, dass da irgendein Insekt durchs Nebenzimmer flog. Nun, von schlafen war da nicht die Rede. Also verbrachten wir die Zeit, dieses Vieh aus Miras und Finns Zimmer zu kriegen, was schwerer war, als gedacht. So endete also der erste Tag - schon ziemlich aufregend und ziemlich glücklich.
Um 6 Uhr oder früher wachten wir auf, denn morgens sollten wir die Elefanten säubern. Dazu gehörte, den Mist wegzuräumen und die Elefanten abzuspritzen. Jakob, Miri und ich bildeten ein super Team, sodass alles ganz schnell ging. Kurz darauf gab es Frühstück und wir sollten schonmal in die Elefantenklamotten steigen, denn an diesem Tag begann unsere Trackingtour, wo jeder auf seinen eigenen Elefanten ritt. Ziemlich aufgeregt waren wir, als wir nach dem Frühstück zu den Elefanten runtergingen und sie erstmal fütterten. Welcher würde meiner sein? Ich hab mir schon ausgemalt, dass ich unbedingt einen etwas kleineren wollte, da ich selbst ja nun nicht die Größte bin. Als eir zugeteilt wurden, zeigte der Staff grinsend auf mich und dann auf meinen Elefanten.. ich glaube, es war einer der Größten. Ein bisschen mulmig wurde mir schon, als ich so langsam auf dieses riesige Tier zuging. Der Zuständige meines Elefanten ließ meinen Elefanten, der Bu Naam hieß, dann hinknien, sodass ich mich aufs Bein stellen und dann hinaufschwingen konnte. Ehe ich mich versah, stand Bu Naam auch schon auf und ging ganz heiter los. Holla die Waldfee. Man muss schon sagen, ich hatte eine schöne Aussicht von dort oben. Doch in den ersten paar Minuten musste ich mich sehr darauf konzentrieren, nicht hleich wieder herunterzufallen, da ich noch nicht so richtig drauf hatte, wie man sich hinsetzen musste, wo man seine Beine hinmachen sollte und so weiter. Dazu war es noch irre schaukelig. Doch es kam ein kurzer Abschnitt, wo wir hinuntersteigen sollten und wieder aufsteigen sollten, als wir einen Fluss überqueren mussten, und ab diesem Part fühlte ich mich da oben super wohl. Wir sind auf einen ziemlich steilen Berg gestiegen und man fühlte sich, als ob man an drr Spitze der Welt angelangt wäre.
Als wir auf dem Berg waren, machten wir einen Stopp, um zu essen. Bei diesem Stopp gab es so etwas wie eine Schlammloch, wo wir unsere Gesichter und Haut mit dem Schlamm einrieben, da dieser sehr gut sein sollte. Ebenso badeten zwei der Elefanten darin und wir seiften sie nochmal mit dem Schlamm ein, da dies ihnen sehr gut tun sollte. Und ja, man hat ihnen angesehen, wie sehr sie dies genossen hatten. Das hat auch alles ziemlich Spaß gemacht, bis es dann wieder auf die Elefanten ging und ich sah, welchen Elefanten wir gerade mit viel Vergnügen eingeseift hatten. Vor mir stand nämlich eine total verdreckte und glitschige Bu Naam. Man konnte ihr ihr Lächeln regelrecht ansehen. Als ich den Zuständigen fragte, ob ich da wirklich raufkönne, grinste er mich an und sagte 'Na klar!'. Ich hatte ihn für ein paar Sekunden wirklich vertraut. Bis ich mich auf Bu Naam raufsetzte. Und es einen steilen Berg hinunterging. Und ich mich mit beiden Händen und mit aller Kraft festhalten musste, um nicht vorne herunter zu rutschen. Was ein Erlebnis. Zuhause bitte nicht nachmachen.
Wir kamen wieder zu dem Fluss, wo Badezeit anstand. Also setzten unsere Elefanten uns ab und sprangen vergnügt ins Wasser. Ich befreute Bu Naam erstmal vom Schlamm und auch unsere Gesichter wuschen wir. Dann fing der große Spaß an, wo wir uns alle gegenseitig nass machten und die Elefanten us mit ihren Rüsseln nass spritzten, wir uns gegenseitig umwarfen und nur noch lachten, bis alles weh tat. Wir konnten uns sogar auf die Rüssel der Elefanten setzen und es wurden Bilder und Videos von uns gemacht. Bei Miri und mir sah das schon ziemlich elegant aus, wie wir auf den Rüsseln in die Luft schwangen.. doch auf die Landung war ich nicht vorbereitet gewesen, sodass ich einen kräftigen Bauchklatscher in den Fluss machte. Natürlich gibts das auf Video, also einfach bei mir melden.
Gegen 16 Uhr waren wir zurück im Camp und nutzten die Zeit, um zu duschen und uns wieder einigermaßen sauber zu fühlen. Abends gab es eine kleine Geschichtsstunde von einem Staff im Camp, der Amerikaner ist und sich einen Elefanten hier gekauft hatte und dann in Thailand blieb. Es war schön, mal soetwas zu hören, aber wir waren alle sehr müde und hungrig und gingen nach dem Abendessen auch sofort ins Bett.
Der letzte volle Tag im Elefantencamp begann ebenfalls früh, da wir den örtlichen Markt morgens besuchten. An diesem Markt konnte man einige Menschen aus den Bergstämmen treffen. Ihr habt wahrscheinlich schonmal diese Frauen gesehen, die ganz viele Ringe um den Hals tragen, sodass der Hals total gestreckt wird? Frauen von diesem Stamm konnten wir auf den Markt sehen. Jedoch war es ein bisschen gruselig, um ehrlich zu sein.
Nach dem Markt gab es Frühstück und dann ging es zur Babyelefantenaufzuchtsstation. Ich setzte mich mit ein paar Leuten in die Ladefläche eines Pick Ups, und schon ging es los. Ich finde es immer wieder so traurig, dass dies in Deutschland nicht erlaubt ist, denn solche koeinen Dinge können einen immer so glücklich machen.
An der Station angekommen, sahen wir sofort die kleinen Elefanten und konnten sie auch füttern. Es gab einen, der nur 3 Monate alt war, und dieser war natürlich das Highlight. Es war schon ziemlich süß, die Elefanten so herumspielen zu sehen. Wir machten eine Menge Bilder und gingen dann mit der Familie in den Dschungel, wo sie wieder ein bisschen herumtollten, doch wir blieben nur kurz und gingen dann wieder zurück, um im Schlamm mit ihnen zu baden. Eigentlich machten wir das den ganzen Tag lang, also gibt es davon nicht wahnsinnig viel zu erzählen. Es war auf jeden Fall echt süß, sich sowas mal anzuschauen und auch, wie die Mitarbeiter mit den Elefanten umgingen und wie stark die Verbindung zu Mensch und Tier war. Mit dem Pick Up ging es dann auch sieder zurück und wir duschten wieder und hatten ein bisschen Zeit, zu packen. So endete auch der letzte Tag im Elefantencamp und am nächsten Tag reisten wir ab. Wir bekamen alle ein T-Shirt und eine Auszeichnung, packten unsere Koffer in den Van und fuhren los. Bevor wir in die Stadt Chiang Mai fuhren, machten wir einen Stopp irgendwo im Nirgendwo, wo wir erstmal aßen und dann raften gingen. Ich hatte hohe Ansprüche, denn ich war früher schonmal mit meiner Familie in Österreich raften und das war so unglaublich, daher freute ich mich maßlos darauf.
Ich hatte mich geirrt.
Zu viert gingen wir in ein Schlauchboot, Miri, Jakob, Lena und ich. Bei uns war ein Staff, der lenkte und uns ab und zu Anweisungen gab. Der Staff tat mir einfach nur leid, weil ihm kaum jemand so richtig zuhörte. Dazu kam, dass im Moment Sommer ist und der Wasserspiegel ziemlich weit unten lag, sprich - es war kaum Wasser im Fluss. Und eine Menge Menge großer Steine. Glaubt mir, wir hingen an jedem fest. Es war eher nervig als lustig muss ich ehrlich gestehen, aber als wir endlich durch waren, machten wir noch eine Wasserschlacht, die das dann alles wieder gutmachte.
Endlich ging es nach Chiang Mai. Wir hatten ein wundervolles Resort und wieder ging ich mit Miri in ein Zimmer. Es war einfsch unglaublich schön und es gab sogar einen Pool! Da wir ein bisschen Zeit zum entspannen hatten, legten Miri, Anne-Sophie (Austauschschülerin aus Belgien) und ich uns auf die Liegen am Pool. Abends fuhren wir dann zu einem Nachtmarkt, wo es unglaublich tolle Dinge gab. Wir hatten ziemlich viel Zeit zum herumlaufen und zum Essen. Ich ging mit Jakob, Miri, Lena, Anne-Sophie, Jakob und Taka herum, wir sind einfach so eine Gruppe geworden. Das erste, was wir entdeckten, war ein Burgerladen. Holla, war der gut. Wir aßen uns da also ziemlich satt, bevor wir shoppen gingen. Das shoppen kit 6 Leuten stellte sich als ein bisschen anstrengend heraus. Taka verloren wir sogar einmal, doch nach einigen Telefonaten fanden wir ihn wieder. Wir fingen auch langsam an, etwas für Freunde und Familie in Deutschland zu kaufen, denn viel Zeit bleibt uns in Thailand ja nicht mehr.
Im Allgemeinen war es ein sehr schöner Abend und wir genossen es immer sehr, herumzubummeln. Denn als Gruppe macht es viel mehr Spaß und es muss ja auch jemand da sein, der berät!
Doch abends im Resort angekommen, waren wir auch ziemlich kaputt. Doch wir mussten wieder früh hoch, da nun Sightseeing im Programm stand. Als erstes fuhren wir also zum Wahrzeichen in Chiang Mai, um Bilder zu machen. Es war einfach nur eine Mauer, aber nun gut. Danach fuhren wir zu einen der berühmtesten Tempel in Chiang Mai, um zu beten. Das war irgendwie ein schönes Gefühl, denn trotzdessen, dass viele von und keine Religion haben, haben wir uns alle vor Buddha hingesetzt, leise ein Gebet für uns im Kopf angestimmt und die drei Verbeugungen gemacht, wie man das nunmal so tut. 9 Monate Thailand hat uns zu viel mehr gemacht, als wir aussehen.
Nach diesem Tempel fuhren wir zu eniem Tempel, der auf einem Berg liegt und wo man ziemlich viele Treppen hochlaufen musste. Auf den Berg fuhren wir mit dem Auto, so weit wir nur konnten, bis wie die Tempelanlage erreichten und wir also mit dem Aufstieg begangen, ziemlich mühsam. Doch der Ausblick war wunderschön und auch alles drumherum. An diesem Tag war irgendwas besonderes, und ein Mönch beschmiss die Leute mit eingepackten Geldstücken, die für Glück stehen. Miri und ich konnten ziemlich viele auffangen, worauf wir dehr stolz waren. Uns blieb jedoch nur eine halbe Stunde in diesem Tempel, denn unser Programm war sehr strikt. Also liefen wir wieder hinunter, setzten uns in den Van und fuhren zu einer Art Museum.. um ehrlich zu sein, kann ich nicht sagen, was das genau war. Aber wir haben da Erdbeeren gekauft. Und andere Sachen konnten wir da auch shoppen. Also waren wir eher bummeln, als uns irgendwas anzuschauen.
Wir fuhren wieder ins Resort und da kam es - DIY Activity. Der größte Scheiß, den wir hier gemacht haben. Also, bevor ich davon erzähle, muss ich berichten, dass wir uns am Tag davor für eine Thai Massage angemeldet haben - endlich, nach all der Zeit! Und P'Pad hatte gesagt, dass diejenigen, die als erste mit der Activity fertig waren, zur Thai Massage gehen konnten. DIY Activity heißt, dass wir uns selbst ein Souvenir machen sollten, etwas, was uns jemand beibringt. Wir waren ja so oder so schon ziemlich skeptisch darüber.. Aber als wir dann sahen, was das war, war das fast schon beleidigend.
Ein Pappstern. Der noch nicht mal schön war.
Schon als die Lehrerin dieses Ding zeigte, wurde uns klar, dass es jetzt nur auf Schnelligkeit ankommt, wer zuerst zur Thai Massage kommt. Also brachte sie es uns bei, und schon ging das stürmen los, das Schreien nach der Schere und nach dem Kleber, das 'WARUM FÄLLT DAS AUSEINANDER' und wilde Flüche. Ja, so richtig bei der Sache waren wir nicht. Und die Ergebnisse waren katastrophal. Miris Stern hatte ein fettes Loch in der Mitte (sorry Miri, aber ich finde das bis heute noch lustig:D) und meiner.. naja, schön ist was anderes. Aber es hatte sich gelohnt, denn Miri, Jakob, Anne-Sophie und ich waren die ersten, die auf der Massageliege lagen. Unsere Masseure kamen ein bisschen zu spät. Aber es war echt schön und wirklich entspannend. Zugegeben, am nächsten Tag hatte ich blaue Flecke und ab und zu dachte ich, dass sie mich eher einrenken will, vor allem als sie jeden einzelnen Finger einzeln langzog und jeder knackte, aber gut. Es hat was gebracht! Die Rückenschmerzen, die ich vorher hatte, waren weg. Und meine Arme fühlten sich an wie Gummi.
Abends fuhren wir zu einem traditionellen Thaiabendessen mit Musik und Tanzshow. Es gab kleine Kissen auf den Boden, und das Essen stand auf dem Boden in der Mitte. Die Atmosphäre war einfach nur super und die Tänze waren dehr interessant. Es war endlich mal was wirklich traditionelles und jeder einzelne von uns fand das einfach nur super. Auch das Essen war ziemlich gut. Wir kamen spät ins Resort und wollten eigentlich nur in unsere Betten kippen, jedoch mussten wir unsere Wäsche in den Waschmaschinen waschen und ja.. da gab es ein paar Probleme, da unsere Waschmaschine wohl ein paar Probleme mit der Zeit hatte. Zumindest kamen wir um 0:30 Uhr ins Bett. Super.
Dies war ziemlich ungünstig, da wir am letzten Tag in Chiang Mai den höchsten Berg Thailands besteigen wollten und um 6:30 Uhr losfuhren. Wir fuhren zum höchsten Punkt des Berges mit dem Van, den Rest mussten wir laufen. Wir liefen durch den Regenwald und sahen sogar einen Wasserfall, mussten immer weiter die Treppen raufsteigen, bis der Wald auf einmal endete und man diesen unglaublichen Ausblick sah.. unglaublich. Das war das Gefühl von Freiheit. Ich kann das wirklich nicht richtig beschreiben, aber alle Sorgen waren auf einmal vergessen und man schaute auf diese ungoaubliche Kulisse. Natürlich haben wir tausende Bilder gemacht. Und dann gings auch schon wieder zurück. Es war wikrlich eines meiner Highlights in Chiang Mai. Nach dem Auftsieg hatten wir natürlich Hunger, sodass wir essen gingen. Und dann ging es mit dem Van auch schon zurück ins Resort, doch da es unser letzter Abend war, wollten wir wieder einen Nachtmarkt besuchen, die Walking Street. Eine Straße, die so 1-2k lang ist, wo überall Straßenstände zusehen sind.
Ich ging mit Anne-Sophie, Lena und Miri los und das erste, was wir taten, war, uns einen Shake und einen Crêpe zu kaufen. Das war, wie sich herausstellte, ein Fehler, denn nach kurzer Zeit wurde mir unglaublich schlecht. Also so richtig übel. Anfangs ging ich nich mit den anderen munter weiter shoppen, aber je öfter ich stehen blieb und je mehr Essen ich roch, desto schlimmer wurde es. Da ich wusste, dass Jakob und Taka nicht shoppen sind und ich Angst hatte, die Mädels aufzuhalten, rief ich Jakob an, der mir erzählte, ich könne zu ihnen kommen, sie hätten nichts großes mehr vor. Also ging ich zu den beiden, und ich merkte, wie Taka sich darüber freute. Es war total lustig mit den beiden. Da das Takas letzter Tag mit uns war, da das japanische Austauschprogramm früher endete als unseres, kauften wir mit ihm ein Tuch für seine japanische Mama. Außerdem gingen wir an Schießstände, wo Taka mir ein kleines Plüschtier schoss. Es war wirklich echt schön, ein bisschen herumzublödeln und sich niczt nur aufs Shoppen zu konzentrieren, sondern auch auf die ganzen Sachen um einen herum zu achten. Spät abends fuhren eir nach Hause und mir gings schon viel besser. Es war unser letzter Abend mit Taka und wir setzten uns nochmal alle zusammen, um ihm einige Dinge zu sagen, ihm ein unterschriebenes T-Shirt von YFU zu geben und eifnach nochmal richtig zu knuddeln. Er würde mir echt fehlen. Das wusste ich an jenem Abend.
Und als es am nächsten Morgen zum Flughafen ging, mit all unseren Erlebnissen mit uns und dieser Verbindung, die Austauschschüler zueinander hsben, kullerten schon ein paar Tränen. Taka stieg in ein anderes Flugzeug als wir. Sein Abenteuer Thailand war zu Ende.
Und für uns, die restlichen 12, ging es weiter ins nächste Abenteuer. Denn nachdem wir die Freiheit des Nordens erkundet hatten, unvergessliche Tage hatten, sollten wir das Glück des Südens finden dürfen.
Und das taten wir.
- Kim
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